FAQs

 

Hier findest Du einige häufig gestellte Fragen und die entsprechenden Antworten dazu.

Solltest Du weitergehende Fragen haben oder mehr Informationen benötigen freue ich mich, wenn Du mich kontaktierst.

Was genau bedeutet Kindersicherheit bzw. Unfallprävention überhaupt?

Kindersicherheit als Überbegriff ist eine sehr umfangreiche Thematik. Ein Teilbereich – ein essentieller, der aber leider oft vernachlässigt wird – davon ist die Unfallprävention. Sie ist quasi der erste Schritt VOR der Ersten-Hilfe. Da Kleinkinder zur höchsten Risikogruppe für Unfälle gehören ist der Sinn der Unfallprävention, wirklich gefährliche Unfälle, z. B. im eigenen Zuhause, im nahen Umfeld, auf Spielplätzen, unterwegs etc. möglichst effektiv zu verhindern und so die jährliche hohe Zahl der schweren Verletzungen bei Kleinkindern zu senken. Hier sind die Eltern in der Pflicht – mit mehr Aufklärung und Sensibilisierung können sie ganz viel präventiv zuhause und im eigenen Umfeld dazu beitragen, dass keine schwerwiegenden Unfälle passieren.

Warum sollten wir als Eltern einen Unfallpräventions-Workshop besuchen und warum reicht ein Erste-Hilfe-Kurs nicht aus?

Ein Erste-Hilfe-Kurs (z. B. bei meiner Kollegin Jordis Kreuz von Erste-Hilfe-Party.de) ist immer empfehlenswert, eine wertvolle Investition und gibt Sicherheit, im – hoffentlich nie eintretenden Notfall – schnell und adequat reagieren zu können. Allerdings werden hier kaum präventive Fragen beantwortet – denn die sind auch nicht Thema des Kurses. Um eine umfangreiche Aufklärung zu den alltäglichen Gefahren und Risiken im Kleinkindalter zu bekommen, sollten alle Eltern deshalb unbedingt auch an einem Unfallpräventions-Workshop teilnehmen. Hier erfahren die Teilnehmer/innen nicht nur viel darüber, wie die kindliche Entwicklung mit Gefahren und Unfällen im Zusammenhang steht, sondern auch viele hilfreiche Informationen aus der Praxis, wie Unfälle unkompliziert verhindert werden können. Möglich ist auch eine Produktberatung, die man im Fachhandel zumeist nicht ausreichend erhält. Das von mykidssafe entwickelte und in Deutschland bislang einmalige Konzept umfasst eine wirklich umfangreiche Themenauswahl und ein breites Spektrum an wichtigen und praktischen Informationen.

Warum sollte ich mein Zuhause überhaupt kindersicher machen?

Babys und Kleinkinder, besonders unter vier Jahren, gehören zur höchsten Unfallrisikogruppe, z. B. durch Stürze, Verbrühungen, Vergiftungen, Verschlucken, Ertrinken etc. Jedes Jahr verunfallen ca. 1,8 Mio. Kinder in Deutschland so schwer, dass sie in ärztliche oder notärztliche Behandlung müssen. Tatsächlich geschehen gerade in den ersten zwei Lebensjahren die meisten Unfälle mit Kleinkindern zuhause – denn dort halten sich Eltern und Kinder die meiste Zeit auf. Kein Zuhause kann (oder sollte) 100 % kindersicher sein und keine Eltern können (oder sollen) ihr Kind absolut jede Sekunde beaufsichtigen. Auch kleine Kinder brauchen Freiräume…zum Erkunden, zum Spielen, zum Erlernen. Deshalb ist es wichtig und die Aufgabe der Eltern, diese Räume so sicher zu gestalten, dass sich Kleinkinder nicht ernsthaft verletzen können.

Ich habe mein Baby den ganzen Tag immer im Auge, bin ständig bei ihm/ihr. Soll ich mein Zuhause trotzdem kindersicher machen?

Ja, unbedingt! Auch Du musst evtl. zwischendurch kurz dem Postboten die Türe öffnen, die Wäsche aus der Waschmaschine holen, ein Telefonat entgegen nehmen, die heißen Nudeln abgießen oder zur Toilette. Das eigene Zuhause kindersicher zu gestalten impliziert nicht die Nachlässigkeit der Eltern oder soll auf keinen Fall ein Ersatz für die Aufsicht  sein. Dennoch gibt es immer Momente, in denen Dein Kleinkind unbeaufsichtigt ist – und das ist auch völlig ok so. In diesen Momenten sollte dann aber sichergestellt sein, dass sich Dein Kind nicht ernsthaft verletzen kann. Begib Dich ruhig buchstäblich auf Augenhöhe mit Deinem Kind, geh auf die Knie und krabble durch Dein Zuhause. Du kennst Dein Kind am besten, überlege wo es Interessantes sehen und finden könnte, das gleichzeitig gefährlich ist. Je älter Dein Kind wird, desto größer wird sein/ihr Bewegungsradius werden und desto weiter wird er/sie sich trauen, sich von Dir zu entfernen. Umso wichtiger wird es dann, altersangepasst eine kindersichere Umgebung zu schaffen. Hier kann Dein Kind sich dann frei bewegen und mit seinen ganzen Sinnen über Fühlen, Tasten, Schmecken seine/ihre Umwelt erkunden.

Wann ist die beste Zeit mein Zuhause kindersicher zu machen?

Eine gute Zeit damit zu beginnen ist es bevor Dein Baby anfängt zu krabbeln. Am besten fängst Du sogar schon früher an, wenn es beginnt sich zu drehen. Denn dann können die einzelnen Entwicklungsschritte oft sehr schnell hintereinander kommen. Aber natürlich ist es auch dann nicht zu spät, wenn Dein Baby schon krabbelt oder sitzt. Jetzt sollte es aber schnell gehen, denn Krabbler sind nicht nur neugierig, sondern auch schnell! Es ist wichtig, die Umgebung so zu gestalten, dass Dein Baby nicht nur sicher ist, sondern auch zum Spielen und Erkunden ermutigt wird. Einfach alle Schränke und Schubladen abzuschließen ist zwar sicher, aber nicht sinnvoll. Das unterbindet für Dein Baby ganz essentielle und wertvolle Erfahrungen. Unfallprävention ist ein stetiger Prozess, der immer altersgerecht angepasst werden muss. Du brauchst auch nicht alles auf einmal zu sichern, unterschiedliche Entwicklungsphasen haben unterschiedliche Anforderungen.

Ich habe das Gefühl, ich stehe von einem riesigen Berg. Womit fange ich im Haus am besten an?

Einen wunderbaren ersten Eindruck auf die Sicht Deines Kindes bekommst Du am einfachsten, wenn Du Dich buchstäblich auf Augenhöhe Deines Kindes begibst. Krabble ruhig ausführlich in allen Räumen umher! So erhältst Du eine Idee, was Dein  Kind von “dort unten” wirklich alles sieht und erkennst leichter potentiellen Gefahren. Und Du kennst Dein Kind am besten – ist er eher der “Klettermaxe” oder spielt sie lieber in Schubläden und räumt kleine Dinge überall aus. Diese bereits früh erkennbaren Neigungen solltest Du dann direkt als nächstes angehen und Dir überlegen, wie Du umstrukturieren und absichern kannst. Jetzt ist auch der beste Zeitpunkt, mykidssafe zu kontaktieren. Mit professioneller und individueller Fachberatung, Begehung aller Räume vor Ort und fundierten Produktempfehlungen helfe ich Dir, Deinen “Berg” Schritt für Schritt abzubauen, so dass Du Dich beruhigt zurücklehnen und Deinem Kind entspannt bei der weiteren sicheren Entwicklung zusehen kannst.

Warum macht es Sinn mykidssafe zu engagieren? Kann ich mein Zuhause nicht auch alleine kindersicher machen?

Ich bin nicht nur ausgebildete Kindersicherheit-Expertin und kann Dir auch besonders versteckte Risiken aufzeigen, sondern Du erhältst von mir zu jeder potentiellen Gefahr eine mögliche Lösung, sei es in Form von Umstrukturierungen oder sinnvollen, hochwertigen Produkten. Alle Produkte habe ich selbst getestet und kenne die Hersteller persönlich. Allerdings geht es ganz oft nicht unbedingt um qualitative Produkte, sondern vielmehr um die Sensibilisierung im Alltag und die kindliche Entwicklung.  Unfallprävention ist viel komplexer als nur Steckdosenschutz und Treppengitter anzubringen. Hier kann ich Dir beratend zur Seite stehen und Dir hilfreiche Ideen vermitteln, wie Du ohne Produkte die Risikokompetenz Deines Kindes fördern und im Alltag spielerisch einbauen kannst. Du erhältst von mir außerdem  professionelles Fachwissen  zu wichtigen Themen wie Vergiftungen, Verbrühungen/Verbrennungen, Verschlucken, Ertrinken und viele Themen mehr.  Je mehr DU über Unfallprävention weißt, desto sicherer wächst Dein Kind auf.

Ich wohne zu weit weg für eine Beratung vor Ort. Machen ein Online-Seminar oder ein Online-Coaching wirklich Sinn?

Ich fahre tatsächlich bis zu 150 km um Frankfurt a. M. herum, solltest Du an der km-Grenze wohnen, drücke ich auch gerne mal ein Auge zu. Natürlich ist eine Vorort-Begehung immer am besten und individuellsten. Allerdings sind die heutigen technischen Möglichkeiten enorm ausgereift und bieten ein gutes Werkzeug. Das Online-Seminar solltest Du in jedem Fall besuchen, denn der Inhalt ist identisch mit dem der Workshops vor Ort, Du bekommst also das gleiche Wissen vermittelt. Ein Online-Coaching, also eine individuelle Beratung auf Deine Wohn- und Lebenssituation abgestimmt, macht auch in jedem Fall Sinn. Nimm mich doch einfach mit dem Handy oder Tablet mit durch Deine Wohnung, zeige mir die vermeintlich kritischen Stellen und ich stehe Dir beratend zur Seite.  

Montiert mykidssafe auch die von mir angeschafften Kindersicherheitsprodukte?

Ich gebe gerne unterstützende und wertvolle Tipps und Tricks zur einfachen Installation und Montage von z.B. Herdschutzgittern, Treppengitter, Schrank-, Fenster- oder Steckdosensicherungen etc. Haftungstechnisch ist es mir allerdings nicht möglich, die Produkte direkt für Euch anzubringen. Die Montageanleitungen sind allerdings zumeist so verständlich gestaltet, dass es für Euch kein Hexenwerk sein wird.

Wie lange sollte ich mein Zuhause kindersicher halten?

Unfallprävention für Kinder ist ein andauernder, sich stetig verändernder Prozess. Wächst Dein Kind, verändern sich auch die Ansprüche an die Kindersicherheit, dann musst Du entscheiden, ob Du z.B. das Treppenschutzgitter noch brauchst, dafür aber vielleicht die Eingangstüre zur Straße sichern solltest. Je älter Dein Kind wird, desto größer wird der Bewegungsradius werden und desto weiter wird Dein Kind sich trauen, sich von Dir zu entfernen. Umso wichtiger wird es dann, stets altersangepasst eine kindersichere Umgebung zu gewährleisten. Hier kann Dein Kind sich dann frei und selbstständig bewegen und Du kannst Dir sicher sein, dass kein schlimmer Unfall passieren kann. Da Kinder erst mit ca. 14 Jahren aus dem sich vollständig entwickelten Gefahrenbewusstsein schöpfen können (also akut, vorausschauend und präventiv) ist es auch bis dahin wichtig, immer entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

Warum macht es wenig Sinn, die günstigen Produkte aus der Drogerie oder bei Online-Anbietern zu kaufen?

Vereinzelt findest Du natürlich auch gute Produkte in Drogerien oder über Online-Anbieter. Allerdings bekommst Du dort keine Fachberatung. Und sie haben oft auch keine entsprechenden Vergleichsprodukte. Zu einigen Kindersicherheits-Produkten gibt es DIN-Normen. Nur die wenigsten Hersteller halten die DIN-Normen überhaupt ein!! Die billigeren Produkte aus Fern-Ost oder der günstigeren Hersteller sind meist weitab von den sicheren Standards….am Ende kaust Du entweder zweimal, weil die Produkte nicht richtig kleben oder schnell kaputt gehen oder – im schlimmsten Fall – kaufst Du trügerische Sicherheit, weil die Produkte im Notfall nicht halten was sie versprechen. Ich suche mir daher ganz genau und bewusst die Hersteller aus, mit denen ich zusammen arbeite (schau gerne einmal HIER). Ich kenne sie persönlich, weiß wo und wie sie produzieren und welche Sicherheits-Standards sie einhalten. Nur so kann ich auch mit gutem Gewissen die Produkte weiterempfehlen.

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Foto Quelle: nata-pestune-barnimages-01